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Warum sauer nicht lustig, sondern krank macht

 

Ein anderer Weg bedeutet ein Neubeginn – ohne Gepäck, mit neuen Aussichten und Erwartungen.
– Francis Paul Wilson


Die Basen-Therapie als Schlüssel zum Wohlbefinden

Zahlreiche Studien zeigen, dass Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts und eine damit verbundene latente Übersäuerung ein ernst zu nehmender Risiko­faktor für die Entstehung und das Fortschreiten verschiedener chronischer Erkrankungen sind. Ein Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen im Körper ist für einen normalen Ablauf der Stoffwechselvorgänge unabdingbar.

So entsteht die chronische Übersäuerung

Die Hauptursache für eine chronischen Übersäuerung ist heutzutage eine Fehlernährung. Die übermäßige Zufuhr von säurebildenden Lebensmitteln führt auf lange Sicht zu einer Übersäuerung. Für die Säurelast sind insbesondere tierische Eiweiße verantwortlich, also Fleisch, Wurst und Milchprodukte. Zum Abpuffern dieser Säurelast ist eine ausreichende Aufnahme von basischen Nahrungsmitteln erforderlich.

Der latenten Übersäuerung entgegenwirken

Grundlage eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts ist eine ausgewogene Ernährung. Diese sollte zu 70 Prozent aus basenbildenden und nur zu 30 Prozent aus säurebildenden Nahrungsmitteln bestehen. – In den meisten Fällen ist das Verhältnis jedoch genau umgekehrt. Obst und Gemüse sollten täglich auf dem Speiseplan stehen, industriell verarbeitete Produkte sowie tierisches Eiweiß sind hingegen weniger empfehlenswert. Auch eine ausreichende Zufuhr von stillem Wasser ist zur Ausscheidung der Säuren nötig. Die tägliche Trinkmenge sollte daher bei mindestens zwei Litern liegen.

Die Basen-Therapie

Ziel der Basen-Therapie ist die nachhaltige Entsäuerung der Zellen und des Bindegewebes. Sie wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend und ist langfristig gesundheitsfördernd. Zur gezielten Entsäuerung des Körpers empfehle ich unterstützende Basenbäder.

Da auch Stress eine Belastung für den Säure-Basen-Haushalt darstellt, sind Stressreduzierung und Entspannung wichtige flankierende Maßnahmen. Darüber hinaus kann die Säurelast durch regelmäßige Bewegung reduziert werden: Über die gesteigerte Atemfrequenz und über den Schweiß lassen sich die Säuren schneller ausscheiden. Dabei sind sanfte Ausdauer-Sportarten sinnvoller als übermäßige Belastungen, weil auch durch starke Anstrengung Übersäuerung droht. Gut zu wissen: Die Ausscheidung von Säuren kann durch eine Infrarot-Sauna zusätzlich unterstützt werden.

Ein basenüberschüssiger Speiseplan

Unser Körper hat einen hervorragenden Regulierungsmechanismus: Mit einer basenüberschüssigen Ernährung lassen sich viele Beschwerden lindern. Dadurch geben wir dem Körper die Möglichkeit, zu regenerieren und schalten Säuren, die für den Körper Stress bedeuten und damit das Immunsystem belasten, größtenteils aus. Damit Ihnen die Zusammenstellung Ihres Speiseplans leicht fällt, erhalten Sie im Rahmen der Basen-Therapie praktische, leicht umsetzbare Ernährungstipps.


Mein Tipp gegen Übersäuerung: Das Basen-Fußbad

Gerät der Säure-Basen-Haushalt unseres Körpers aus dem Gleichgewicht, ist häufig eine Übersäuerung die Folge. Da ist ein basisches Fußbad sehr hilfreich: Es ist nicht nur angenehm, sondern unterstützt den Körper auch bei der Entgiftung. 

Hier einige Informationen und Tipps zum Nutzen und zur Anwendung des Basen-Fußbads:

Anleitung

  1. Zunächst Wasser in eine Fußwanne füllen. Die optimale Temperatur beträgt dabei 37° – 38° C. Diese Temperatur ist perfekt für das basische Milieu und ebenfalls für eine angenehme Entspannung.
  2. Nun basisches Badesalz oder ein Basenbad-Produkt dazugeben bis ein pH-Wert von 8,0 bis 9,5 erreicht ist. Um zu kontrollieren, ob der richtige pH-Wert erreicht wurde, kann das Wasser mit einem pH-Teststreifen oder einem elektronischen pH-Messgerät überprüft werden.
  3. Die Dauer eines basischen Fußbades sollte eine Stunde betragen, weil der Prozess des Ausleitens der Säure von der Haut ins Badewasser erst nach ca. 45 Minuten beginnt.
  4. Kühlt aufgrund der langen Badedauer das Badewasser ab, kann einfach warmes Wasser hinzugefügt werden, um dadurch die Temperatur wieder zu erhöhen. Allerdings sollte dann auch wieder Basenbad-Badezusatz hinzugefügt werden, für den Fall, dass sich durch das Verdünnen der pH-Wert im basischen Fußbad gesenkt hat.
  5. Die Wirkung desFußbades kann zusätzlich unterstützt werden, indem die Füße und Unterschenkel alle 15 Minuten mit einem Peelinghandschuh beziehungsweise einem Waschlappen abgerieben oder mit einer Bürste abgebürstet werden.

Mein Tipp: Eine gute Alternative zum herkömmlichen Basen-Fußbad ist ein Hydrogalvanisches Fußbad mit Wanne und Spulen. Ein einfaches und unkompliziertes Haushaltsgerät – leicht in der Handhabung, angenehm in der Anwendung.